Zum letzten Spiel der Hinrunde wollten die KöLauer die Miniserie von zwei ungeschlagenen Spielen in Folge ausbauen und das eigentliche Ziel sollte natürlich ein Dreier im eigenen Stadion sein. Mit der SpG Straßgräbchen/ Wiednitz/Heide kam wieder ein Gegner von der Tabellenspitze zu uns. Das Spiel war noch gar nicht richtig angepfiffen, da hatte KöLau die erste hundertprozentige Chance zum Führungstreffer.
Nach dem Punktgewinn gegen Großdubrau waren wir gespannt darauf, ob die KöLauer erneut eine derart couragierte Performance hinlegen konnten. Uns erwartete ein kleiner Platz, der zunächst den Anschein machte, in gutem Zustand zu sein. Das stellte sich aber bei näherer Betrachtung leider als Irrtum heraus. Zwar war es nicht ganz so schlimm wie in Bergen, aber auch hier hatte die Wiese mit dem vielen Regen zu kämpfen.
Woran vor Beginn dieser Partie kaum jemand zu glauben wagte, es wurde dennoch wahr: Unsere KöLauer Jungs boten dem Liga-Primus nicht nur einen Kampf auf gutem spielerischen Niveau an, sondern brachten ihn arg in Verlegenheit und an den Rand einer eigentlich verdienten Niederlage. Mehr als pomadig agierten die Großdubrauer, wohl den SVKL gehörig unterschätzend.
Dann war es schlussendlich doch nichts mit der Hoffnung: Dass nämlich der Erfolg gegen Lauta letzte Woche ein Befreiungsschlag gewesen sei. Wieder verfiel der SVKL in alte Spielmuster zurück: Ein Deckungsverhalten, dass nicht einmal in Ansätzen als stabil bezeichnet werden kann, ein Spielaufbau, der von Fehlpässen und unkontrollierten Schlägen in die Spitze geprägt war, und eine sehr geringe unmittelbare Torgefahr
Einen hochverdienten Sieg können die Kölauer Kicker nach einem kämpferisch und in der zweiten Hälfte auch spielerisch überzeugenden Auftritt verbuchen. Über die gesamte Spieldauer zeigten alle Akteure, dass sie die anhaltende Negativserie mit viel zu vielen Gegentreffern endlich beenden wollten. Dafür investierten die Akteure hohe Laufbereitschaft, scheuten körperlichen Einsatz nicht, ließen sich auch vom unglücklichen 0:1 kaum beeindrucken.