Bei rund 14 Grad und schönem frühherbstlichem Wetter empfing der SV Königsbrück/Laußnitz den Tabellennachbarn vor optimistisch 103 gezählten Zuschauern aus Knappensee/Wittichenau. Nach dem Pokalsieg in Wachau wollten unsere KöLauer den Schwung mitnehmen und früh den Weg zur Vorentscheidung suchen.
Sieben Tore, eine überzeugende junge Mannschaft und der Einzug in die nächste Runde: Unser SV Königsbrück/Laußnitz setzte beim TSV Wachau ein klares Pokalzeichen. Das Team von Trainer Thomas Böhme gewann mit 7:1 und stellte bereits mit der 4:0-Pausenführung die Weichen auf Sieg.
Unmittelbare Tabellennachbarn trafen aufeinander – entsprechend war vor dem Anpfiff mit einer Begegnung auf Augenhöhe gerechnet worden. Bei KöLau fehlten diesmal einige Stammkräfte wie Sven Demel, Lennox Hofmann und Hendrik Schöne, so dass im Vergleich zur Vorwoche erneut auf Rotation gesetzt werden musste. Die Zuschauer sollten ein ebenso torreiches wie unterhaltsames Spiel zu sehen bekommen.
Bei anhaltend leichtem Dauerregen und Temperaturen um die 16°C war der Tabellenletzte aus Radibor zu Gast, gegen den ein voller Erfolg erwartet werden konnte. Es war einfach wieder an der Zeit für einen Dreier. KöLau startete wie vor Wochenfrist in gleicher Formation, bis auf die Position des Keepers. Hier stand Lennard Metzner, der einen eher geruhsamen Arbeitstag gegen sehr harmlose Gäste erleben sollte.
In der langen Historie der Begegnungen unserer Elf gegen die Kicker vom Großteich erinnern wir uns gern an die rassigen Duelle mit deren erster Mannschaft in der Oberliga. An diese alten Zeiten dachte man auch im Match gegen die Reserve unseres Kontrahenten. Für KöLau konnte es nur heißen, das absolute Gleichgewicht nach drei Spieltagen - 1 Sieg, 1 Remis, 1 Niederlage – durch einen Sieg aufzubessern. Nach dem Pokalkrimi der Vorwoche war man allseits durchaus optimistisch.