Nach den Punkterfolgen der jüngsten Vergangenheit und in Erinnerung an das 4:4-Hinspiel gegen die Milkeler reiste die KöLauer Elf mit einem guten Gefühl zum Auswärtsspiel gegen den Tabellendritten erneut ins Bautzner Umland. Die Dramatik des Hinspiels, in dem KöLau im Herbst 2025 einen 2:4-Rückstand noch ausgleichen konnte, sollte heuer noch getoppt werden.
Beim saisonal wieder herangereiften Wechsel ins Heidestadion Laußnitz hatte der SVKL die Elf aus Radibor zu Gast. KöLau nutzte die Gunst der Stunde und tat sehr viel fürs Torverhältnis. Die Radiborer Elf stellte dem auch in der Höhe mehr als verdienten Erfolg kaum nennenswerten Widerstand entgegen.
Der Ausflug nach dem über 50 km entfernten Großdubrau hat sich für die KöLauer in jeder Hinsicht gelohnt. Ergebnisseitig: Endlich wieder drei Punkte! Spielgestalterisch: Unser probates Mittel, mit schnellen Vorstößen über die Außen zu kommen, klappte weitgehend; leider landete der letzte Pass, die finalem Eingabe nicht immer ganz exakt. Aufstellungsseitig: Die jungen Spieler drängen immer mehr in die Erste und setzen bereits sehr positive Akzente.
Nach der blamablen Partie in der Vorwoche stand nichts anderes als Wiedergutmachung auf der Agenda des Spiels. KöLau musste aufgrund von Verletzungen mit Änderungen in der Startelf beginnen. Einige Spieler hatten diesmal bereits 90 Minuten Zweite oder A-Jugend gespielt. Wie von vorherein zu erwarten, gingen die Gäste aus Malschwitz, die zu den Mitfavoriten für den Aufstieg in die nächste Klasse gehandelt werden, sofort zur Sache.
Die KöLauer Elf trat auf mehreren Positionen in veränderter Formation an, unter anderem ohne die gesperrten Felix Schönwitz und Marlon Riemer. Zwar fällt das Ergebnis insgesamt etwas zu hoch aus, spiegelt den Spielverlauf überzogen wider. Über weite Strecken war im Mittelfeld eine ausgeglichene Partie zu sehen. Dennoch ist die Niederlage folgerichtig,