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SV Königsbrück/Laußnitz – SV Knappensee 9:0 (5:0)

Torlawine am Tag der Zeitumstellung

KöLau hat sich eindrucksvoll am Kreisligatorefestival des Wochenendes beteiligt und mit neun Treffern ohne Gegentor sogar den Spitzenwert erzielt. Nach dem ernüchternden Crostwitz-Ausflug am vorangegangenen Spieltag eine Wohltat und ein gelungener push für mehr!
So klar wie das Resultat, so klar war auch der Spielverlauf über die volle Distanz. Die Gäste vom Knappensee kamen an diesem Tage sehr harmlos daher, waren den KöLauern in allen Belangen unterlegen und generierten nicht eine einzige verheißungsvolle Tormöglichkeit.

Dass KöLau so leichtes Spiel haben würde, hatte niemand ahnen können. Schon nach 10 Minuten begann der Torreigen mit einem sicher verwandelten Foulelfmeter. Paul Willi Bruchmann versenkte den Ball souverän. Ab nun rollte bis zum Abpfiff fast im Minutentakt eine Angriffswelle auf die nächste – einseitig nur in Richtung Knappenseer Keeper. Nach dem Doppelschlag durch Richard Grünberg war die Partie faktisch vorentschieden. Bis zum Schlusspfiff wurden die Gäste mit dem probaten Mittel steiler Pässe in die Spitze mal und mal in Verlegenheit gebracht. Dagegen blieb KöLaus Marlon Riemer an diesem Tage völlig ohne Bewährungsprobe, weil: kein Gegner wurde gefährlich in der Box KöLaus gesichtet! Drei Punkte waren das erklärte Ziel der KöLauer. Dieser selbst gestellte Auftrag wurde überzeugend erledigt. Das war gut für die Seele und gut für die Tordifferenz; und sollte sich gut auswirken auf die weitere Saison. Die Akteure und die Zuschauer konnten mit dem erzielten Ergebnis sehr zufrieden sein. Wohl wissend, dass der Kontrahent des Tages kein geeigneter Maßstab zur Prüfung der eigenen Stärken war, bleibt zu konstatieren: Es ist eine Stärke, die sich bietenden Möglichkeiten von Spiel zu Spiel voll zu nutzen. Wir sind sicher, dass unsere KöLauer dies demnächst auch gegen Spitzenteams der Liga zeigen können werden. Die Tore verteilten sich auf breite Schultern. Dem Spielführer Sven Demel gelangen sogar drei Treffer.

Fazit: Am Ende steht ein sicherer Dreier. Die Möglichkeiten, die der Gegner des Tages bot, wurden konsequent genutzt. Wenn dies dem Team auch gegen die spielstarken Mannschaften der Liga gelingt, kann KöLau jedem Gegner auf Augenhöhe begegnen.
(w. packebusch, 29.03.2026)

Aufstellung:
1 Marlon Riemer, 8 Max Winkler, 17 Sven Demel, 5 Kevin Waszkowski, 15 Joshua Kratz, 3 Paul Willi Bruchmann, 19 Tim Varadi (59‘ 92 Hendrik Schöne), 7 Richard Grünberg (70‘ 13 Eric Beyer), 2 Leandro Richter (59‘ 12 Felix Schönwitz), 10 Marvin Ziller (46‘ 99 Valentin Knöfel), 9 Norbert Gill (70‘ 18 Niklas Weidner)

Zuschauer: 93
Schiedsrichter: Mario Gierth (TSV Wachau)

Tore: 1:0 Paul Willi Bruchmann (10‘ FE); 2:0, 3:0 Richard Grünberg (25‘, 29‘); 4:0 Marvin Ziller (34‘), 5:0 Tim Varadi (45‘+1); 6:0, 8:0, 9:0 Sven Demel (49‘,73‘, 90‘+2); 7:0 Valentin Knöfel (50‘)

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