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SV Königsbrück/Laußnitz – SV Grün-Weiß Schwepnitz 0:1 (0:0)

Völlig unnötige Niederlage nach eklatantem Abwehrschnitzer

Mit großen Erwartungen gestartet und sehr hart in trister Realität gelandet – so könnte man treffend resümieren. Nach dem eher matten Auftritt in Laubusch vor Wochenfrist galt es eigentlich zu beweisen, dass unsere KöLauer bei Abruf des gesamten Potenzials in der Lage sind, jeden Gegner in der Kreisliga zu beeindrucken und auch zu bezwingen. Das hat die Mannschaft in dieser Saison schon mehrfach gezeigt. Und das hatte man auch gegen die Grün-Weißen aus Schwepnitz erwartet. Doch es sollte schlussendlich völlig anders kommen.

In der ersten Phase des Spiels präsentierte sich KöLau ziemlich abwartend, ließ den Gegner bis vor den Strafraum vordringen, lockte ihn gewissermaßen. Dabei stand die Deckung solide und ließ nichts anbrennen. Allmählich gelangen aus dieser sicheren Spielführung heraus auch sehenswerte Angriffszüge mit guten Chancen auf Tormöglichkeiten. So verfehlte Tim Varadi nach 17‘ mit sehenswertem Flugkopfball nur knapp; ein Ball aus 25 Metern Distanz fiel später aus dem Gegensonnenstrahl auf die Schwepnitzer Latte, Johannes Moschke hatte ebenfalls eine gute Chance herausgearbeitet. Doch es blieb beim torlosen Zwischenstand, so dass für die zweite Hälfte alles offenblieb.

Wir können unserem Team keinen Vorwurf machen, denn es mühte sich redlich, eine Vorentscheidung herbeizuführen. Sukzessive erhöhte man den Druck auf den Gegner, ohne allerdings wirklich zwingende Aktionen zu Stande zu bringen.
Das sollte sich letztlich rächen. Mit einer einzigen tatsächlich bedrohlichen Situation gelang es unserem Gegner, einen sehr glücklichen Auswärtssieg zu landen. Die Lage schien eigentlich schon bereinigt. Zwei unserer Verteidiger hatten den gegnerischen Stürmer faktisch schon ausgeschaltet; allerdings ließen sie ihn völlig unverständlicherweise nochmals an den Ball kommen und luden ihn zum Tor ein. Ein eklatanter Fehler besiegelte so eine völlig überflüssige Niederlage.
Mit viel Druck versuchten unsere Jungs dennoch einen Gegenschlag. Die volle Präzision fehlte dabei aber. So reichte es an diesem Tag nicht mehr zum Ausgleich.

Fazit: Die Lehre des Spiels kann nur sein, konsequent weiter kompromisslos in der Verteidigung zu arbeiten und im Angriff aus den Chancen mehr zu machen. Dafür müssen alle aufgebotenen Akteure bis an die Grenzen ihrer Möglichkeiten gehen. Wir sind sicher, dass unser Team schon am Samstag in Königswartha zu ungewöhnlicher Spielzeit wieder voll da ist.
(w. packebusch, 23.11.2025)

Aufstellung:
1 Marlon Riemer, 2 Leandro Richter, 8 Max Winkler (82‘ 13 Eric Beyer), 5 Kevin Waszkowski, 4 Leon Ingwerth (46‘ 29 Marvin Ziller), 15 Joshua Kratz, 92 Hendrik Schöne (62‘ 7 Richard Grünberg) 17 Sven Demel, 10 Jerome Mickisch (19‘ 11 Robin Masch), 19 Tim Varadi (82‘ 18 Niklas Weidner), 99 Johannes Moschke

Zuschauer: 323
Schiedsrichter: Mario Gierth (TSV Wachau)

Tore: 0:1 Tobias Mittenzwei (74‘)

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