SV Königsbrück/Laußnitz – SV 1922 Radibor 7:0 (3:0)
Kantersieg gegen schwachen Kontrahenten
Beim saisonal wieder herangereiften Wechsel ins Heidestadion Laußnitz hatte der SVKL die Elf aus Radibor zu Gast. KöLau nutzte die Gunst der Stunde und tat sehr viel fürs Torverhältnis. Die Radiborer Elf stellte dem auch in der Höhe mehr als verdienten Erfolg kaum nennenswerten Widerstand entgegen. Über die gesamte Spielzeit fuhr KöLau in einem sehr einseitigen Match Angriffe am laufenden Band und erzielte nahezu nach Belieben seine Treffer. Bereits nach Ende der ersten Spielhälfte war mit dem 3:0 bei anhaltender Überlegenheit des Gastgebers die Partie faktisch mindestens vorentschieden. Norbert Gill eröffnete den Torreigen nach einer Viertelstunde, Felix Schönwitz setzte sich auf links sehr
schön durch und vollendete schablonefrei aus spitzem Winkel zum zweiten Tor. Mit dem dritten Erfolg durch Max Winkler konnte KöLau dann ohne jegliche Sorgen in den zweiten Durchgang starten.
Auch nach Wiederbeginn das gleiche Bild wie bisher. Da Radibor auch nun keinerlei wirksame Strategie zu entfalten vermochte, konnte es KöLau ruhig angehen lassen, auf sich bietende weitere Chancen warten und diese dann auch nutzen. Bis zwanzig Minuten vor Schluss dümpelte das Spiel ohne Höhepunkte dahin. Auf Sächsisch: Man bebbelte so vor sich hin. Im Schlussabschnitt dann allerdings nutze KöLau nochmals konsequent sich bietende Torgelegenheiten.
Mit den Einwechslungen kam neuer Schwung. Nachdem Jerome Mickisch das 4:0 besorgt hatte erzielten die eingewechselten Hendrik Schöne und Lennard Metzner noch drei Treffer zum Endresultat.
Fazit:
In einem sehr fairen Spiel, dass der junge Schiedsrichter ohne jegliche Mühe problemlos über die Bühne brachte, kam KöLau gegen eine schwache Gästeelf zu einem ungefährdeten Sieg. Ohne das Ergebnis überzubewerten, können wir für die letzten Spiele der Saison noch Einiges von unserem Team erwarten. Gut gerüstet und selbstbewusst kann man ins Auswärtsspiel zum Tabellendritten nach Milkel fahren.
(w. packebusch, 10.05.2026)
Aufstellung:
1 Marco Brühl, 6 Leon Max Frauenstein (46‘ 92 Hendrik Schöne), 2 Leandro Richter, 8 Max Winkler, 5 Kevin Waszkowski, 99 Jerome Mickisch, 17 Sven Demel, 15 Joshua Kratz, 19 Tim
Varadi (74‘ 14 Lennard Metzner), 9 Norbert Gill (59‘ 18 Niklas Weidner), 12 Felix Schönwitz (74‘ 13 Lennox Hofmann)
Zuschauer: 155
Schiedsrichter: Vincent Mönner (SV Straßgräbchen)
Torfolge:
1:0 Norbert Gill (14‘); 2:0 Felix Schönwitz (24‘); 3:0 Max Winkler (41‘); 4:0 Jerome Mickisch (70‘); 5:0 Hendrik Schöne (72‘); 6:0, 7:0 Lennard Metzner (74‘, 77‘)