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SV 1896 Großdubrau – SV Königsbrück/Laußnitz 1:2 (0:1)

Hochverdienter Dreier bei sommerlicher Witterung

Der Ausflug nach dem über 50 km entfernten Großdubrau hat sich für die KöLauer in jeder Hinsicht gelohnt. Ergebnisseitig: Endlich wieder drei Punkte! Spielgestalterisch: Unser probates Mittel, mit schnellen Vorstößen über die Außen zu kommen, klappte weitgehend; leider landete der letzte Pass, die finale Eingabe nicht immer ganz exakt.
Aufstellungsseitig: Die jungen Spieler drängen immer mehr in die Erste und setzen bereits sehr positive Akzente.
Schon nach 11 Minuten eröffnet Tim Varadi mit der ersten bemerkenswerten Chance die KöLauer Angriffe und es war zu spüren, dass man – so scheint es – die Lohsaer Schlappe endgültig verdaut hat und den positiven Trend aus dem Spiel gegen den Spitzenreiter Malschwitz in der Vorwoche fortsetzen konnte. Die Deckung der Platzherren hatte mehrmals Mühe, die Führung der Gäste zu verhindern. Nach 15 Minuten hätte es durchaus Elfmeter geben können, nachdem der KöLauer Angreifer im 16er gefällt wurde. Nach der ersten
Trinkpause knapp eine halbe Stunde nach Spielbeginn spielt Tim Varadi einen Pass sehr schön, der Ball wurde jedoch in letzter Sekunde von den Großdubrauern abgeblockt. Nach mehreren Ecken war es dann so weit. KöLaus Topscorer besorgte nach 36‘ den verdienten Führungstreffer. Großdubrau verkraftete den Lauf der Dinge nicht besonders clever. Man
beschwerte sich mehrfach beim Schiri, forderte gelbe oder gar rote Kartons. Kostprobe aus dem grenzwertigen Fanticker? Nachzulesen auf fussball.de.: „Weitestgehend fair, die Gäste mit der besseren Chancenverwertung. ABER! Der Schiedsrichter kann die Pfeife an den Nagel hängen. Zwei Elfmeter (beidseitig) nicht gegeben, eine Notbremse nicht mit Rot bestraft“ Und hinten raus in diesem Kommentar-Sound weiter. Verlieren will halt auch gelernt sein. Der unvoreingenommene Beobachter kann sich jedenfalls dieser Sicht der Dinge in
keiner Weise anschließen.

Auch in der zweiten Hälfte setzte sich das Geschehen wie im ersten Durchgang fort. KöLau fuhr mal um mal schnelle Konter, so dass jederzeit ein zweites Tor möglich war. Großdubrau vermochte selten entscheidende eigene Angriffe zu inszenieren und blieb insgesamt zu harmlos, um unsere Elf beeindrucken zu können. KöLau spielte seinen Part bis zum Schlusspfiff zu Ende. Mehr als verdient dann auch das 0:2. Vier Minuten vor Schluss der regulären Spielzeit gelingt Valentin Knöfel der Treffer, der KöLau endgültig zum Sieg verhilft.

Fazit:
Mit diesem Auftritt hat KöLau gezeigt, wozu das Team in der Lage ist. Besonders hervorzuheben, dass trotz oder gerade wegen der starken Rotation im Aufgebot Potenzen freigelegt werden können, die Mut für die zukünftigen Spiele machen.
(w. packebusch, 02.05.2026)

Aufstellung:
1 Marco Brühl, 6 Leon Max Frauenstein, 2 Leandro Richter, 17 Sven Demel, 12 Felix Schönwitz 5 Kevin Waszkowski, 10 Marvin Ziller (66‘ 13 Eric Beyer) 15 Joshua Kratz, 19 Tim Varadi (66‘ 18 Niklas Weidner), 92 Hendrik Schöne (78‘ 11 Till Stuckatz), 99 Valentin Knöfel

Zuschauer: 55
Schiedsrichter: Uwe Jirschik (SV Oberland Spree)

Torfolge:
0:1 Tim Varadi (36‘); 0:2 Valentin Knöfel (86‘); 1:2 Lukas Spindler (90‘+3)

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