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SpVgg Lohsa/Weißkollm – SV Königsbrück/Laußnitz 6:1 (2:1)

Keine Punkte nach deutlicher Schlappe

Die KöLauer Elf trat auf mehreren Positionen in veränderter Formation an, unter anderem ohne die gesperrten Felix Schönwitz und Marlon Riemer. Zwar fällt das Ergebnis insgesamt etwas zu hoch aus, spiegelt den Spielverlauf überzogen wider. Über weite Strecken war im Mittelfeld eine ausgeglichene Partie zu sehen. Dennoch ist die Niederlage folgerichtig, weil KöLau zum wiederholten Male an seinen Kardinalschwächen scheiterte: Eine viel zu instabile Deckung und eine ungenügende Effizienz im Abschluss machen viele Bemühungen um einen konstruktiven Spielaufbau immer wieder zunichte. Die Partie in Lohsa zählt jedenfalls zu den bisher schwächsten Saisonleistungen in der Defensive. Und auch offensiv erwiesen sich die KöLauer erneut mit schlechter Chancenverwertung einen Bärendienst. Marvin Ziller, Jerome Mickisch und Max Winkler ließen aussichtsreiche Bälle unvollendet liegen.
Der Gastgeber hingegen operierte körperlich viel robuster und mit deutlich energischerem Auftritt als die Gäste. Lohsa zeigte sich zudem sehr effizient vor dem Tor. Entschieden effizienter als die KöLauer. So fielen dann auch die Tore.

Lohsa trifft zunächst glücklich nach einer seiner stark gespielten Ecken zum 1:0. Vor dem 2:0 verteidigt die KöLauer Deckung wieder einmal nicht energisch am Strafraum. Mit dem Anschluss kurz vor der Pause zum 2:1 durch Paul Willi Bruchmann per Elfmeter nach Foul an Max Winkler verband sich die trügerische Hoffnung auf einen besseren zweiten Durchgang. Diese Hoffnung verblasste aber schon knapp nach Wiederbeginn. Das 3:1 nach direktem Freistoß, bei dem der KöLauer Keeper etwas unglücklich operierte, begrub frühzeitig reale Aussichten auf einen annehmbaren Ausgang der Partie. In dem Bemühen um mehr Druck nach vorn öffnete KöLau dann die Räume, die Lohsa weidlich für seine weiteren Treffer nutzen konnte.

Ein Wort zum Schiri: Im bisherigen Saisonverlauf aus unserer Sicht eine der besten Leistungen der Crews in Schwarz.

Ausblick: Am nächsten Sonntag erwarten wir zum Heimspiel mit Traktor Malschwitz den Tabellenzweiten. Ein womöglich harter Brocken. Eine ausgezeichnete Chance jedoch, um das in den letzten Spielen etwas angekratzte Selbstbewusstsein der KöLauer aufzurüsten. Auf geht’s nach dem Motto der Fans: KöLau – kämpfen und siegen!
(w. packebusch, 19.04.2026)

Aufstellung:
1 Marco Brühl, 2 Leandro Richter, 5 Kevin Waszkowski (63 Leon Max Frauenstein), 8 Max Winkler, , 17 Sven Demel, 10 Marvin Ziller, 19 Tim Varadi (70‘ 18 Niklas Weidner), 99 Jerome
Mickisch 19 Tim Varadi 15 Joshua Kratz 7 Richard Grünberg 3 Paul Willi Bruchmann (81’David Gloger)

Zuschauer: 120 Schiedsrichter:
Jan Schindler (FSV Budissa Bautzen)

Tore:
1:0 Marius Nikol (15‘); 2:0 Cedric Reimer (31‘); 2:1 Paul Willi Bruchmann (45‘+1 FE);
3:1 k. A. (50‘); 4:1 Kevin Förster (65‘), 5:1, 6:1 Philipp Witschas (82‘, 88‘)

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