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SG Nebelschütz – SV Königsbrück/Laußnitz 5:3 (1:2)

Nach starkem Beginn im zweiten Durchgang weggebrochen

Unmittelbare Tabellennachbarn trafen aufeinander – entsprechend war vor dem Anpfiff mit einer Begegnung auf Augenhöhe gerechnet worden. Bei KöLau fehlten diesmal einige Stammkräfte wie Sven Demel, Lennox Hofmann und Hendrik Schöne, so dass im Vergleich zur Vorwoche erneut auf Rotation gesetzt werden musste. Die Zuschauer sollten ein ebenso torreiches wie unterhaltsames Spiel zu sehen bekommen.

Nebelschütz startete mit guten Aktionen unter anderem im 1vs.1-Duell mit unserem Keeper Marlon Riemer, der jeweils stark hielt. Das 1:0 für die Gastgeber fiel, als KöLau auf Außen eher schlecht verteidigte; nach Hereingabe fällt das Tor. Direkt nach dem Wiederanstoß trifft Richard Grünberg aus 30 Metern zum Ausgleich. Und im bis dahin besten Angriff legt Ben Ködel vor dem Tor quer zu Norbert Gill, der zum 1:2-Pausenstand einschob.

Auch in der zweiten Halbzeit war KöLau zunächst gut dabei. Nachdem eine gute Chance durch Richard Grünberg noch vergeben wurde, legte er dann zum 1:3 für Ben Ködel auf. Bestmöglicher Start also. Doch was war das dann? Die Partie kippte total; ein kompletter Bruch im Spiel der KöLauer. Kaum erklärbar! Wenige bis keine Zweikämpfe werden angenommen und gewonnen. Nebelschütz kann nach Belieben mit einfachen Bällen oder Standards sofort gefährlich werden. Der Gastgeber zog das Tempo an, entschied die Zweikämpfe für sich und setzte KöLau immer stärker unter Druck. In der Defensive verloren die Gäste zunehmend den Zugriff – Nebelschütz nutzte die Lücken und machte aus dem 1:2-Pausenrückstand eine eigene Führung. Königsbrück produzierte keine verwertbaren Chancen für eine zählbare Antwort auf die Nebelschützer Tore mehr. Die Gastgeber nutzten ihre Möglichkeiten und vollendeten die Wende zum 5:3. Zwei Schüsse gehen noch an Latte und Pfosten.

Fazit: Aus einem Königsbrücker 2:1 zur Pause wurde noch ein deutlicher Nebelschützer Sieg. Den Ausschlag gab die Konsequenz der Gastgeber: Sie antworteten auf den Rückstand, nutzten Fehler der löchrigen Gästeabwehr und verwerteten ihre Chancen. Unsere KöLauer brachen nach dem hoffnungsvollen 1:3-Zwischenstand nichts Entscheidendes mehr zustande. Wir brachten uns nach starkem Beginn selbst um den verdienten Lohn.
(w. packebusch, 26.09.2026)

Aufstellung:
1 Marlon Riemer, 2 Leandro Richter, 5 Kevin Waszkowski (60‘ 12 Felix Schönwitz), 8 Max Winkler, 15 Joshua Kratz, 9 Norbert Gill, 6 Paul Winkler 19 Tim Varadi (55‘ 10 Marvin Ziller), 7 Richard Grünberg, 14 Ben Ködel (73‘ 18 Niklas Weidner), 99 Jerome Mickisch

Zuschauer: 120
Schiedsrichter: Rene Weitzmann (SG Großnaundorf)

Torfolge:
1:0 Andreas Koreng (30‘); 1:1 Richard Grünberg (31‘); 1:2 Norbert Gill (38‘); 1:3 Ben Ködel (54‘); 2:3 Fynn Sareng (57‘); 3:3 Johannes Jatzwauk (64‘); 4:3 Ruben Zschornack (72‘); 5:3 Emilio Wätzig (90‘)

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